Aufgrund von Starkregenereignissen von 4. auf 5. August 2017 ist es zu einer massiven Verfüllung von Rückhaltebecken von Wildbächen im Gemeindegebiet Trieben gekommen. Vorerst konnten noch keine nennenswerten Schäden an Gebäuden und öffentlichen Einrichtungen festgestellt werden.

Eine ernste Gefährdung für das Stadtgebiet Trieben ist durch die Verfüllung des Geschiebebeckens des Triebenbaches, bei neuerlichen Starkregenereignissen gegeben. Eine unverzügliche Räumung des Beckens zur Vermeidung von Schäden im besiedelten Gebiet ist notwendig. Diesbezüglich wurden bereits in Zusammenarbeit dem der Wildbach- und Lawinenverbauung, Gebietsbauleitung Steiermark Nord, 8940 Liezen, entsprechende Maßnahmen getroffen. Die Räumung wird unverzüglich in Angriff genommen. Dasselbe gilt für die verfüllten Rückhaltebecken des Moar´z Bichlbaches und des Dietmannsdorferbaches, hier vor allem hinsichtlich von gefährdeten Sachwerten.

Gem § 1 Abs 2 des Steiermärkischen Katastrophenschutzgesetzes 1999 ist eine Katastrophe ein Ereignis, bei dem Leben oder Gesundheit einer Vielzahl von Menschen oder bedeutende Sachwerte in ungewöhnlichem Ausmaß gefährdet oder geschädigt werden und die Abwehr oder Bekämpfung der Gefahr einen koordinierten Einsatz der zur Katastrophenhilfe verpflichteten Einrichtungen, insbesondere der Organisationen des Katastrophenschutzes, erfordert.

Daher wird gemäß §§ 1 Abs 2 und 4 iVm § 3 Abs 1 des Stmk Katastrophenschutzgesetzes festgestellt, dass sich aufgrund des geschilderten Gefährdungspotentiales im Gemeindegebiet Trieben eine Katastrophe im Sinne des Gesetzes ereignet hat und somit die Bestimmungen dieses Gesetzes zur Anwendung zu bringen sind.

Mit den Sofortmaßnahmen wird unverzüglich begonnen und mit verstärktem Verkehrsaufkommen durch Transporte ist zu rechnen.

 

Der Bürgermeister